Randomisierte fMRT-Studie untersucht Tai Chi bei chronischem Fatigue-Syndrom
Evidenzstufen verständlich erklärt
höher
im jeweiligen Kontext vergleichsweise belastbar; die genannten Aussagegrenzen gelten weiter
mittel
relevante Hinweise mit erkennbaren Einschränkungen
vorläufig
frühe oder noch nicht ausreichend bestätigte Hinweise
Kontext
Leitlinien-, Register-, Versorgungs- oder Hintergrundinformation; keine eigene Wirksamkeitsstufe
Die Stufe ist eine redaktionelle Einordnung, kein Behandlungsvotum.
Original veröffentlicht: · Evidenz: vorläufig · Einordnung: offen
Randomisierte fMRT-Studie untersucht Tai Chi bei chronischem Fatigue-Syndrom
Originaltitel: Effects of Tai Chi on fatigue and resting-state brain activity in chronic fatigue syndrome: a randomized controlled fMRI study
Eine peer-reviewte randomisierte Pilotstudie bei Personen mit CFS nach NICE-2021-Kriterien verglich über zwölf Wochen Tai Chi mit Gesundheitsschulung. 60 Personen wurden randomisiert; 57 gingen in die Complete-case-Auswertung von Fatigue-Fragebogen und funktioneller MRT ein. Die Veröffentlichung berichtet einen stärkeren Rückgang des selbstberichteten MFI-20-Fatigue-Scores und Unterschiede der ALFF-MRT-Messung in der Tai-Chi-Gruppe gegenüber der Gesundheitsschulung. Diese Befunde sind vorläufig und erlauben keine belastbare Aussage zur spezifischen Wirksamkeit oder Sicherheit von Tai Chi bei ME/CFS.