Kohortenstudie untersucht ME/CFS und Angina bei nicht obstruktiven Koronararterien
Evidenzstufen verständlich erklärt
höher
im jeweiligen Kontext vergleichsweise belastbar; die genannten Aussagegrenzen gelten weiter
mittel
relevante Hinweise mit erkennbaren Einschränkungen
vorläufig
frühe oder noch nicht ausreichend bestätigte Hinweise
Kontext
Leitlinien-, Register-, Versorgungs- oder Hintergrundinformation; keine eigene Wirksamkeitsstufe
Die Stufe ist eine redaktionelle Einordnung, kein Behandlungsvotum.
Original veröffentlicht: · Evidenz: mittel · Einordnung: offen
Kohortenstudie untersucht ME/CFS und Angina bei nicht obstruktiven Koronararterien
Originaltitel: Hemodynamic Phenotyping in ME/CFS and ANOCA: Complementary Insights from Coronary Function Testing and Invasive Cardiopulmonary Exercise Testing
Eine Studie an einem Zentrum untersuchte den Zusammenhang zwischen ME/CFS und Angina bei nicht obstruktiven Koronararterien (ANOCA). Bei 47 von 261 Personen mit durch Koronarfunktionstests bestätigter ANOCA wurde zusätzlich ME/CFS festgestellt. In einer gesonderten Gruppe von 27 Personen mit ME/CFS hatten 24 eine bestätigte ANOCA. Bei ihnen zeigte die invasive Belastungsuntersuchung Hinweise auf eine eingeschränkte Sauerstoffausschöpfung im Körpergewebe. Die ausgewählten Gruppen erlauben keine Aussage darüber, wie häufig ANOCA bei Menschen mit ME/CFS insgesamt vorkommt.