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ME/CFS-Tagesblick ·

Genetische Risikoscores sagten postinfektiöses Fatigue-Syndrom in einer Kohorte nicht voraus

Evidenzstufen verständlich erklärt
höher
im jeweiligen Kontext vergleichsweise belastbar; die genannten Aussagegrenzen gelten weiter
mittel
relevante Hinweise mit erkennbaren Einschränkungen
vorläufig
frühe oder noch nicht ausreichend bestätigte Hinweise
Kontext
Leitlinien-, Register-, Versorgungs- oder Hintergrundinformation; keine eigene Wirksamkeitsstufe

Die Stufe ist eine redaktionelle Einordnung, kein Behandlungsvotum.

Original veröffentlicht: · Evidenz: vorläufig · Einordnung: offen

Genetische Risikoscores sagten postinfektiöses Fatigue-Syndrom in einer Kohorte nicht voraus

Originaltitel: Can Depression Polygenic Risk Score Predict Postinfective Fatigue Syndrome (PIFS) in the Dubbo Infection Outcomes Study (DIOS)?

Eine am 23. September veröffentlichte Kohortenanalyse untersuchte 464 Menschen nach bestätigter Infektion. Bei 89 wurde nach sechs Monaten ein postinfektiöses Fatigue-Syndrom festgestellt, das laut Publikation Kriterien für CFS erfüllte. Genetische Risikoscores für Depression und CFS sagten diesen Befund in der Kohorte nicht voraus. Eine mögliche unterschiedliche Beziehung des Depressionsscores zum Ergebnis bei Frauen und Männern stammt aus einer explorativen Analyse und muss unabhängig überprüft werden.

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