Preprint untersucht TSPO-Genvarianten bei ME/CFS und weiteren Erkrankungen
Evidenzstufen verständlich erklärt
höher
im jeweiligen Kontext vergleichsweise belastbar; die genannten Aussagegrenzen gelten weiter
mittel
relevante Hinweise mit erkennbaren Einschränkungen
vorläufig
frühe oder noch nicht ausreichend bestätigte Hinweise
Kontext
Leitlinien-, Register-, Versorgungs- oder Hintergrundinformation; keine eigene Wirksamkeitsstufe
Die Stufe ist eine redaktionelle Einordnung, kein Behandlungsvotum.
Original veröffentlicht: · Evidenz: vorläufig · Einordnung: offen
Preprint untersucht TSPO-Genvarianten bei ME/CFS und weiteren Erkrankungen
Originaltitel: Fibromyalgia, Chronic Fatigue Syndrome, and Multiple Sclerosis are associated with lower translocator protein binding affinity genotypes
Ein Preprint untersucht Varianten des Gens für das Translokatorprotein TSPO bei insgesamt 86 Personen, darunter 21 mit ME/CFS, 30 mit Fibromyalgie, elf mit Multipler Sklerose und 24 gesunde Kontrollpersonen. TSPO wird bei bestimmten PET-Bildgebungsverfahren zur Untersuchung von Entzündungsprozessen im Nervensystem genutzt; die untersuchte Genvariante beeinflusst die Bindung der eingesetzten Markierungsstoffe. In den Erkrankungsgruppen fanden die Forschenden häufiger Genotypen mit gemischter oder niedriger Bindungsaffinität als in der Kontrollgruppe. Die Ergebnisse sind vorläufig und müssen in größeren Stichproben bestätigt werden.