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ME/CFS-Tagesblick ·

Norwegische Registerstudie untersucht Versorgungskosten bei ME/CFS

Evidenzstufen verständlich erklärt
höher
im jeweiligen Kontext vergleichsweise belastbar; die genannten Aussagegrenzen gelten weiter
mittel
relevante Hinweise mit erkennbaren Einschränkungen
vorläufig
frühe oder noch nicht ausreichend bestätigte Hinweise
Kontext
Leitlinien-, Register-, Versorgungs- oder Hintergrundinformation; keine eigene Wirksamkeitsstufe

Die Stufe ist eine redaktionelle Einordnung, kein Behandlungsvotum.

Original veröffentlicht: · Evidenz: mittel · Einordnung: offen

Norwegische Registerstudie untersucht Versorgungskosten bei ME/CFS

Originaltitel: Health care utilization and costs of patients with ME/CFS in Norway, a retrospective registry study

Eine rückblickende norwegische Registerstudie untersuchte 9.318 Menschen mit dokumentierter ME/CFS-Diagnose anhand von Daten aus 2016–2018. Die geschätzten jährlichen Versorgungskosten lagen nach Alters- und Geschlechtsstandardisierung bei rund 100.000 norwegischen Kronen gegenüber rund 35.500 in einer Bevölkerungsstichprobe, jeweils zu Preisen von 2018. Gegenüber Fibromyalgie zeigte die Regression keinen statistisch gesicherten Unterschied der Gesamtkosten. Erfasst wurden auch Leistungen wegen Begleiterkrankungen. Die Beobachtungsdaten zeigen weder die Wirksamkeit noch die Angemessenheit der Versorgung; ausschließlich hausärztlich diagnostizierte Betroffene können fehlen.

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