Energiemanagement als gemeinsames Verständnis

Leitlinien beschreiben Energiemanagement als flexiblen, individuell begleiteten Ansatz innerhalb der vorhandenen Energiegrenzen. Es ist keine Kur und kein festes Trainingsprogramm. Ziel ist, Überlastung und PEM besser zu verstehen und Aktivität nicht automatisch zu steigern.

Alltagsfelder

Wo Entlastung ansetzen kann

Kommunikation

Kurze Absprachen, gebündelte Termine und schriftliche Informationen können die kognitive Last reduzieren.

Umgebung

Licht, Geräusche, Wege und aufrechte Zeit können relevante Belastungen sein – besonders bei schwerer Erkrankung.

Schule & Arbeit

Flexible Zeiten, angepasste Aufgaben oder zeitweise andere Formen der Teilhabe können Barrieren senken.

Versorgung

Hausbesuche, barrierearme Zugänge und eine koordinierte Ansprechperson werden in Leitlinien als wichtige Zugangsfragen beschrieben.

Schwere Verläufe

Reizarm und würdevoll

Schwer oder sehr schwer Betroffene können weitgehend ans Haus oder Bett gebunden sein. Information und Versorgung müssen dann mit wenig Reiz, kurzen Kontakten und möglichst geringem organisatorischem Aufwand zugänglich sein.

Unsichtbarkeit ist kein Maß für geringe Schwere. Auch kleinste Handlungen können erhebliche Energie kosten.

Quellen zu dieser Seite

Direkt nachlesen

LeitlinieME/CFS: diagnosis and management (NG206)National Institute for Health and Care Excellence (NICE) · geprüft 09.09.2026GesundheitsinformationUnterstützung im AlltagGesundheitsinformation.de · IQWiG · geprüft 09.09.2026GesundheitsinformationInformationsblatt ME/CFS und SchuleDeutsche Gesellschaft für ME/CFS mit Charité und TUM · geprüft 09.09.2026ErfahrungswissenEvidence review C: Accessing health and social care servicesNational Institute for Health and Care Excellence (NICE) · geprüft 09.09.2026